Samstag – 08.06.2013Foto (1)

Mit großer Vorfreude und sommerlichen Temperaturen im Gepäck habe ich mich am Samstag in das 115 KM entfernte Bad Schönborn auf den Weg gemacht. Angekommen, sah man jenes selbe Bild, das sich auf vielen Triathlonveranstaltungen bei der Starnunmmernausgabe ergibt: Finishershirt und Neonfarbende-Kompressionsstrümpfe tragende “Helden”.

Von dort ging es weiter nach Ubstadt-Weihe zum Rad-Check in und Laufbeutelabgabe. Mit der 1900 hatte ich einen Platz der Perfekt zu finden war. Im Anschluss habe ich mit Chris F. und Thomas S. die Strecke abgefahren. Mein Eindruck war anspruchsvoll aber machbar. Im Vergleich zu Wiesbaden, hatte ich das Gefühl das die Strecke härter ist, obwohl 700 HM weniger.

Wieder in Bad Schönborn angekommen ging es auf die Pasta-Party. Sehr geil, für 8,- Euro All you can eat (AYCE) und das auch noch verschiedene Sorten. Dies zu meinem Leidwesen, weil ich bei AYCE keine Grenzen kenne, entweder hungrig oder schlecht. Einen anderen Aggregatzustand gibt es leider dabei nicht und so ging es danach mit einem ordentlichen Völlegefühl Richtung Gasthaus in Sulzfeld.

Im Gasthaus angekommen wurde ich freundliche begrüßt und man stellte mir die Frage, wann ich den morgen frühstücken will. Daraus resultierter folgender Dialog:
Gastwirt: Wann wollen Sie denn morgen frühstücken? Machen Sie auch bei dem Triathlon mit?

Ich: Ja, mach ich und Frühstück um 6:30 wäre super, geht das?

Gastwirt: 6:30 Uhr! Und das am heiligen Sonntag?

Ich: Ja, machen Sie sich keine Sorgen, ich habe einen 4 Wochen alten Sohn, seit dem weiß ich das Schlaf überbewertet wird.

Gastwirt: Es geht mir ja auch nicht um Sie, sondern das ich so früh raus muss.

Sonntag – 09.06.2013 – Raceday

Nach einer durchwachsenen Nach hat um 6:00 Uhr der Wecker geklingelt. Blick aus dem Fenster: Bewölkt und trocken – beste Voraussetzung für einen erfolgreichen Wettkampf.

Zum Frühstück gab es, getreu dem Motto: Never change 2 Nutella Brötchen gegen was anderes. Um 7:45 bin ich in der WZ1 angekommen und war bereit meine Fahrrad soweit vorzubereiten, es kam jedoch anders. Gegen 8:50 brach ein Unwetter über die Wechselzone ein, dass so stark war das man noch nichtmal seinen Hund vor die Tür schickt. Ich kauerte ca. 20 Minuten unter meine Plane die ich am Vorabend über mein Fahrrad gezogen hatte. Super von oben wurde ich nun nicht mehr nass, leider regnetet es so stark, dass der unbefestigte Grund sich langsam aufgelöst hatte.

Nach rund 25 Minuten unter der Plane hatte ich den Entschluss gefasst, dass das alles keinen Sinn hat weiter zu warten und ich mein Fahrrad weitervorbereite. Reifen aufpumpen, Isogetränke mischen, Radbeutel klar machen etc.

Es hörte nicht auf zu regnen und zwischenzeitlich entschloss sich auch die Rennleitung den Start zu verschieben und nochmal zu verschieben. Nachdem es einfach nicht aufhören wollte zu regnen, war bei mir irgendwann die Entscheidung gefallen nicht an den Start zu gehen Im Nachhinein ist man immer schlauer und ich ärgere mich darüber, dass ich diesen Entschluss gefasst habe. Aber vielleicht ist es eine Erfahrung die man machen muss und das nächste Mal werde ich erst nach dem Schwimmen entscheiden ob ich weitermache, dass Wetter wurde nämlich deutlich besser.

Am Ende habe ich in meiner jungen Triathlonkarriere das erste “Did not start” zu verzeichnen.

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